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Gewaltlose politische Gefangene in Laos

Am 26. Oktober 1999 wurden in der laotischen Hauptstadt Vientiane fünf Protestler festgenommen. Ihre Namen sind Thongpaseuth Keuakoun, Seng-Aloun Phengphan, Bouavanh Chanhmanivong, Keochay und Kamphouvieng Sisaath. Sie waren Teil der „Laotischen Studentenbewegung für Demokratie“ und forderten eine politische, soziale und ökonomische Wende in Laos.

Lange Haftstrafen

Die fünf Protestler wurden wegen „Landesverrats“ zu 10 Jahren Gefängnis verurteilt. Obwohl diese 10 Jahre inzwischen vergangen sind, sind Thongpaseuth Keuakoun, Seng-Aloun Phengphan und Bouavanh Chanhmanivong immer noch inhaftiert.

Extrem harte Haftbedingungen

Thongpaseuth Keuakoun, Seng-Aloun Phengphan und Bouavanh Chanhmanivong sind im Samkhe Gefängnis in Vientiane, dem Hauptgefängnis in Laos, in Haft. Es mangelt an ärztlicher Versorgung und an Essen. Folter und Misshandlungen sind an der Tagesordnung.

Tod in Haft

Kamphouvieng Sisaath ist im Jahr 2001 an den harten Haftbedingungen und durch die Bestrafungsmaßnahmen der Gefängniswärter gestorben. Man hatte ihn im Gefängnishof mit gespreizten Armen und Beinen angepflockt und stundenlang der heißen Sonne ausgesetzt, bis er an Hitzschlag starb.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition an den Premierminister der Demokratischen Volksrepublik Laos.

Attach:Petition_Laos.pdf