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Petitionen und Musterbriefe zu aktuellen Fällen gibt es hier


Dein Brief kann Leben retten
Briefmarathon von Amnesty International


Am Samstag den 3. Dezember startete der diesjährige Briefmarathon, den Amnesty International nun seit mehreren Jahren veranstaltet. Unter dem Motto "Shine a light" ruft Amnesty International alle Unterstützer dazu auf, vom 3. bis zum 17. Dezember auf www.amnesty.de/briefmarathon Briefe und E-Mails für Jean-Claude Roger Mbede und für Fatima Hussein Badi zu schreiben.

Fatima Hussein Badi ist im Jemen zum Tode verurteilt worden, weil sie gemeinsam mit ihrem Bruder ihren Mann ermordet haben soll. Ihr Bruder, der bereits hingerichtet worden ist, gestand die Tat, nachdem die Sicherheitskräfte gedroht hatten, Fatima vor seinen Augen zu vergewaltigen. Der Kameruner Jean-Claude Roger Mbede ist zu einer dreijährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden, nur weil er angeblich homosexuell ist. Im Gefängnis drohen ihm homophobe Übergriffe und Misshandlungen durch Wärter und Mitgefangene.

Im Rahmen des diesjährigen Briefmarathons setzt sich usere Gruppe für Fatima Hussein Badi und Jean-Claude Mbede ein. Vordrucke für Appellbriefe können hier heruntergeladen werden:
Fatima_Hussein_Badi.pdf
Jean-Claude_Mbede.pdf


Folter und unfaire Militärgerichtsverfahren in Ägypten

Auch nach dem Sturz von Hosni Mubarak liegen Amnesty International Berichte darüber vor, dass Menschen auf Polizeiwachen und in Gefängnissen gefoltert und misshandelt werden.

Viele derjenigen, die in den vergangenen Wochen und Monaten teilweise im Zusammenhang mit den Protesten verhaftet wurden, müssen aber nicht nur Folter und andere Misshandlungen fürchten. Mehr als 10.000 Zivilpersonen wurden seit Mitte Februar vor Militärgerichten angeklagt und in Schnellverfahren zu Haftstrafen - in einigen Fällen gar zum Tode - verurteilt.

Amnesty International lehnt in Übereinstimmung mit internationalen Rechtsgrundsätzen Prozesse gegen Zivilpersonen vor Militärgerichten ab. Sie verletzen das Recht des Angeklagten auf einen fairen und öffentlichen Prozess vor einem zuständigen, unabhängigen und unparteiischen Gericht, wie es in Artikel 14 des Internationalen Pakts über bürgerliche und politische Rechte, dessen Vertragspartner Ägypten ist, verbrieft ist. Deshalb fordert Amnesty International, Zivilpersonen, die von Militärgerichten in unfairen Schnellverfahren verurteilt wurden, unverzüglich freizulassen oder sie in einem fairen Verfahren vor einem Zivilgericht anzuklagen.

Sie können unsere Forderungen unterstützen, indem Sie den folgenden Appellbrief an Feldmarschall Tantawi schicken: Appell an Feldmarschall Tantawi

Die Todesstrafe in Belarus

Belarus (Weißrussland) ist der letzte Staat in Europa, der nach wie vor die Todesstrafe verhängt und diese auch vollstreckt. Informationen über die Todesstrafe gelten in Belarus als Staatsgeheimnis. Aufgrund der Geheimhaltung können weder verlässliche Daten über die Anzahl der Todesurteile und Hinrichtungen erhoben, noch die Identität der Todeskandidaten geklärt werden. Seit der Unabhängigkeit im Jahr 1991 sollen in Belarus etwa 400 Personen zum Tode verurteilt und hingerichtet worden sein. Im Jahr 2008 wurden in Belarus vier Todesurteile vollstreckt. Im Jahr 2009 soll es keine Hinrichtungen gegeben haben. Im März 2010 wurden jedoch erneut zwei Menschen hingerichtet, die wegen mehrfachen Mordes zum Tode verurteilt worden waren.

Sie können hier unsere Petition an Präsident Lukaschenko unterstützen, indem Sie die Unterschriftsliste herunterladen, ausfüllen und bis zum 15.11.2011 an amnesty international schicken: Appell Todesstrafe in Belarus

Gewaltlose politische Gefangene in Laos

Am 26. Oktober 1999 wurden in der laotischen Hauptstadt Vientiane fünf Protestler festgenommen. Ihre Namen sind Thongpaseuth Keuakoun, Seng-Aloun Phengphan, Bouavanh Chanhmanivong, Keochay und Kamphouvieng Sisaath. Sie waren Teil der „Laotischen Studentenbewegung für Demokratie“ und forderten eine politische, soziale und ökonomische Wende in Laos. Weiter

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