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Alle Beiträge dieser Website in chronologischer Reihenfolge

Kinderrechte kennen keine Herkunft!

„Gleiches Recht für alle Kinder” – so steht es in der UN-Kinder­rechts­konvention. Und das gilt auch in Deutschland. Dennoch verweigert unsere Regierung bisher 40.000 Flüchtlings­kindern gleiche Rechte und ein Aufwachsen in Würde.
Flüchtlings­kinder können nur bei akuten Schmerzen zum Arzt. Sie erhalten nur zwei Drittel des sonst allen zustehenden Existenz­minimums (Hartz IV). Sie haben oftmals einen eingeschränkten Zugang zu Bildung. Das Asyl­bewerber­leistungs­gesetz stempelt sie zu Kindern zweiter Klasse.
Auf Druck des Bundes­verfassungs­gerichts überprüft die Regierung zur Zeit die Bezüge von Flüchtlingen.
Fordern Sie von Sozial­ministerin von der Leyen, dies zum Anlass zu nehmen die Flüchtlings­kinder endlich gleich­zustellen!


Lesen für die Menschenrechte

Unna. 28.05.2011. Unter dem Motto 'Lesen für die Menschenrechte' fand heute im Bücherzentrum in Unna eine Lesung mit dem Autor Raimon Weber, dem Lokalredakteur Lars Reckermann und Michael Sacher vom Bücherzentrum statt. Neben Texten von Kurt Tucholsky und Eugen Roth ließ sich das Publikum auch durch weniger bekannte Autoren wie Urs M. Fiechtner oder Dave Eggers begeistern.


Bücherschaufenster im Bücherzentrum

Unna. 21.05.2011. Im Bücherzentrum Unna ist seit heute, anläßlich des 50. Jubiläums von Amnesty International, ein Schaufenster mit Literatur und Informationen zum Thema Menschenrechte ausgestattet.


Ausstellung in der Ev. Stadtkirche

Seit Freitag 20.05.2011 ist eine Ausstellung über 50 Jahre Amnesty International in der Ev. Stadtkirche in Unna zu sehen. Die Öffnungszeiten:
dienstags bis freitags 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr und 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
samstags 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr.

Artikel in Der Westen


Veranstaltungen zum Jubiläum von Amnesty International

Amnesty International wird in diesem Mai 50 Jahre! Grund zum Feiern und Anlass zum Mitmachen - „Amnesty beweist: Auch einzelne Menschen können die Welt verändern, wenn sie sich gemeinsam für eine Sache stark machen“, sagte Claus Palm, Sprecher der Ortsgruppe von Amnesty International in Unna. Um „50 Jahre Amnesty International“ zu feiern, bietet die Gruppe mehrere Veranstaltungen in Unna an, bei denen die Arbeit und die Erfolge von Amnesty vorgestellt werden:

Vom 17. Mai bis zum 04. Juni 2011 Bücherschaufenster im Bücherzentrum in der Bahnhofstr. 32 in Unna mit aktuellen Publikationen zum Thema Menschenrechte.

Vom 19. Mai bis zum 05. Juni 2011 Eine Plakatausstellung in der Ev. Stadtkirche in Unna vermittelt einen Überblick über 50 Jahre Amnesty International.

Samstag 28. Mai 2011 - ab 10:00 Uhr Mitglieder der Unnaer Gruppe informieren im Rahmen eines Infostandes in der Bahnhofstraße gegenüber dem Bücherzentrum über ihre Arbeit für die Menschenrechte.

Samstag 28. Mai 2011 - ab 13:30 Uhr Lesung im Bücherzentrum unter dem Motto „Lesen für die Menschenrechte“. Als Vorleser stehen Lars Reckermann, Michael Sacher und Raimon Weber zur Verfügung.

Sonntag 29. Mai 2011 - 11:00 Uhr Gottesdienst in der Ev. Stadtkirche mit Gospel-Musik und Mitgliedern der Amnesty-Gruppe Unna statt. Der Gottesdienst wird von Pfarrer Jörg-Uwe Pehle geleitet.

Im Mai 1961 rief der britische Rechtsanwalt Peter Benenson in einem Artikel dazu auf, sich für „vergessene Gefangene“ einzusetzen: der Beginn von Amnesty International. Bereits im Juni 1961 gründete sich in Köln die erste Amnesty-Gruppe in Deutschland. Heute zählt die Menschenrechtsorganisation mehr als drei Millionen Mitglieder und Unterstützer und feiert die Idee, dass einzelne Menschen zusammen die Welt verändern können. Bundesweit veranstaltet Amnesty International 200 große und kleine Aktionen und lädt die Öffentlichkeit, Mitglieder und Unterstützer zum Mitmachen ein. Die Botschaft ist eine Aufforderung, aktiv zu werden: „Sei dabei. Mit Deiner Unterschrift. Deiner Spende. Deinem Einsatz.“

Weitere Informationen zum Jubiläum im Internet


Unnaer Amnesty Gruppe sucht Unterstützer

In jahrzehntelanger Menschenrechtsarbeit haben wir die Erfahrung gemacht, dass Regierungen, die Menschenrechte verletzen, nichts so sehr fürchten wie die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit. Mit unseren internationalen Aktionen knüpfen wir daran an und üben Druck auf Regierungen aus, damit sie ihre grausamen Menschenrechtsverletzungen beenden und weitere Untaten verhindern. Wer die Arbeit von Amnesty International unterstützen möchte, für den hat die Unnaer Ortsgruppe einen neuen Service eingerichtet. Da viele Menschen sich heute nicht mehr als Mitglied an eine Organisation binden möchten und auch keine Zeit haben an regelmäßigen Treffen teilzunehmen, bieten wir einen regelmäßig erscheinenden Newsletter an, in dem neben allgemeinen Informationen auch ein aktueller Appellfall vorgestellt wird. Mit dem beigefügten Musterbrief können die Empfänger des Newsletter sofort aktiv werden. Der Newsletter kann auf unserer Kontaktseite abonniert werden.


Briefmarathon 2010 war erfolgreich


Femi Peters

Auch im letzten Jahr war der Briefmarathon wieder ein voller Erfolg. Fast 20.000 Appelle sind unterzeichnet worden. Allen Unterstützern dafür einen herzlichen Dank.

Dass der Einsatz sich gelohnt hat, zeigt das Beispiel von Femi Peters. Der gambische Oppositionspolitiker war im April 2010 zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt worden, weil er eine friedliche Demonstration organisiert hatte. Tausende Unterstützer hatten im Rahmen des Briefmarathons seine Freilassung gefordert. Am 14. Dezember wurde bekannt, daß Femi Peters vorzeitig aus der Haft entlassen wurde!

Weitere Informationen


Briefmarathon vom 4. - 14. Dezember


Amnesty-Briefmarathon: Weltweit schreiben Tausende Menschen Briefe

© Amnesty International

Jetzt mitmachen! Beteiligen Sie sich an der weltweit größten Briefaktion: Dem jährlichen Briefmarathon von Amnesty International für Menschen in Gefahr. Machen Sie Druck auf die verantwortlichen Regierungen. Setzen auch Sie ein Zeichen der Solidarität und gegen das Vergessen. Schreiben Sie vom 4. - 14. Dezember in nur wenigen Minuten online einen Brief und versenden Sie ihn als E-Mail oder per Post. Jetzt online Briefe schreiben!


Amnesty International fordert:
"Mehr Verantwortung bei der Polizei"

Täter unbekannt...
Rechtswidrige Gewalt, Misshandlung und Diskriminierung durch Staatsorgane sind Menschenrechtsverletzungen. Doch wenn die Täter Polizisten sind, gehen sie oft straffrei aus. In vielen Fällen. Auch in Deutschland.

Nichts zu verbergen?
Die Menschenrechte müssen geschützt werden. Der Staat muss handeln. Menschenrechtsverletzungen dürfen nicht ungesühnt bleiben, weil Täter nicht erkennbar sind oder weil nicht ordentlich ermittelt und die Aufklärung verhindert wird.

Transparenz schützt Menschenrechte.
Wir brauchen Erkennbarkeit durch eine individuelle Kennzeichnungspflicht für Polizisten. Wir brauchen Aufklärung durch unabhängige Untersuchungen. Wir brauchen Schutz durch Dokumentation. Und Prävention durch Menschenrechtsbildung. Wie in anderen Ländern auch.


Bilder vom Infostand am 03.07.2010 von 10 - 16 Uhr in der Unnaer Fußgängerzone

Vielen Dank an Alle, die unsere Kampagne "Wohnen. In Würde" mit ihrer Unterschrift unterstützt haben.

Wer keine Gelegenheit hatte uns am Infostand zu besuchen, kann sich über die unten stehenden Links an der Online-Petition beteiligen.


Roma in Italien und Rumänien
Rechtswidrige Zwangsräumungen - Alltag für Roma


Metallcontainer und selbstgebaute Hütten in der Roma-Siedlung am Rand von Csikszereda: © Zsuzsanna Ardó www.ardo.org

Roma sind die größte ethnische Minderheit in der EU - und leben fast überall ausgegrenzt, diskriminiert und in Armut. Ihr Zugang zu Bildung, Wohnraum, Arbeit und Gesundheitsversorgung ist eingeschränkt oder wird ihnen verwehrt. Immer wieder werden Roma-Siedlungen rechtswidrig zwangsgeräumt.

In Italien werden tausende Roma durch den "Nomaden-Plan" von einem Lager ins Nächste vertrieben. Sie werden als Minderheit verachtet, als Bürger entrechtet und zum Nomadendasein gezwungen. (Geächtet und verdrängt: Roma in Italien)

In Rumänien sind in den vergangenen Jahren immer wieder Roma-Siedlungen rechtswidrig zwangsgeräumt worden und ihre Bewohner auf Gebiete neben Müllhalden oder Kläranlagen angesiedelt worden. Wie im zentralrumänischen Miercurea Ciuc, wo 75 Roma nach ihrer rechtswidrigen Zwangsräumung seit sechs Jahren unter katastrophalen Bedingungen auf verseuchtem Boden leben. (Leben in der Giftzone: Roma in Rumänien)

Amnesty International fordert: Wohnen. In Würde. - auch für Roma. Rechtswidrige Zwangsräumungen sind schwere Menschenrechtsverletzungen. Die Diskriminierung, Entrechtung und Ächtung der Roma durch Staat und Gesellschaft muss beendet werden!


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15.05.2011

Literatur

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17.07.2010

Protokolle

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28.06.2010

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